Referenten 2021

Es ist uns ein außerordentliches Vergnügen, euch die Referenten der HISTOLOGICA 2021 vorzustellen.

Wir freuen uns sehr über die Unterstützung und danken allen Referenten ganz herzlich für Ihr Engagement.

In alphabetischer Reihenfolge

Dr. med. Till Braunschweig - Oberarzt am Institut für

Pathologie am Universitätsklinikum Aachen.

Dr. Braunschweig studierte in Aachen und Bonn. Die ersten Jahre der Facharztausbildung absolvierte er in Freiburg und Bonn.

In den Jahren 2003-2005 folgte ein Forschungsaufenthalt am NIH (National Institutes of Health), Bethesda (Maryland), USA.

Wieder in Deutschland kehrte er nach Aachen zurück und legte die Schwerpunkte seiner Arbeit auf die Tumor-Marker und Tumor-Target Forschung. Seit 2012 arbeitet er in der Oberarzt-Funktion am Institut für Pathologie in Aachen.

 

Mike Hillenbrand ist der vielzitierte "bunte Hund" der Pathologie-Landschaft im deutschsprachigen Europa. Seine Firma "speechmedia - einfach Sprechen" ist mehrfach ausgezeichnet als bester Spracherkennungsdienstleister Europas in den Bereichen Beratung, Training und Support im Gesundheitswesen. Seine Seminare über "Interne und externe Kommunikation am Arbeitsplatz Pathologie" verfolgen ebenso wie seine Spracherkennungs-integrationen das Ziel, Abläufe in allen Bereichen der Pathologie schneller und effektiver zu machen. Als Trainer, Referent, Autor und Moderator begleitet er die HISTOLOGICA von Beginn an.

Dr. Katja Janßen - Biologin und PHC Implementation Lead

Nach Ihrer Promotion an der Heinrich-Heine Universität in Düsseldorf im Fachbereich Molekulare Medizin, startet sie im Außendienst bei der medac GmbH.

Ab 2011 war Sie in diversen Positionen vom Außendienst über das Marketing bis hin zu strategischen Funktionen im Bereich der Gewebediagnostik bei Roche Diagnostics tätig.

In 2017 wechselte Sie als Regionale Vertriebsleiterin in die Labordiagnostik Sparte von Roche Diagnostics bevor Sie dann 2019 Ihre aktuelle Position als PHC Implementation Lead bei der Roche Pharma AG übernahm.  

Dort leitet Sie nun Projekte zur vollständigen Implementierung datenbasierter personalisierter Medizin.

Neben Publikationen in wissenschaftlichen Journalen hat Frau Dr. Katja Janßen bereits zahlreiche Veranstaltungen mit ihren Vorträgen bereichert.

Marion Jäschen – schloss im Februar 2016 ein berufsbegleitendes Studium der Betriebswirtschaftslehre ab. 

Nach ihrer Ausbildung 1987 war sie 24 Jahre als Laborleitung, Koordinatorin und Qualitätsmanagementbeauftragte in großen deutschen Pathologien tätig. Am 1.12.2015 gründete sie die „S&P Exzellenz“. Seit dem 1. September 2016 ist sie ausschließlich freiberuflich als Beraterin und Dozentin für das Gesundheitswesen tätig.Ihr Spezialgebiet sind die Betreuung von Akkreditierungen sowie Zertifizierungen, vor allem in deutschen Pathologien. In ihrer freiberuflichen Tätigkeit erfüllt sie sich auch den Herzenswunsch, Medizinfachpersonal und Studierenden aus Gesundheitsberufen berufsrelevante Themen der Betriebswirtschaftslehre nahe zu bringen. Ein besonderes Anliegen ist ihr, den MTA persönliche Weiterentwicklungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

Slobodan Jovic – schloss im Oktober 2007 eine Ausbildung zum Masseur und med. Bademeister an dem Universitätsklinikum Essen.

Im Anschluss an fachspezifische Fortbildungen beendete er in Oldenburg erfolgreich eine Weiterbildung zum Physiotherapeuten.

Seit dem 1. Januar 2011 ist er wieder am Universitätsklinikum Essen tätig, zunächst als Physiotherapeut in der Chirurgie, später auch zweijährig als Leiter der Physiotherapie.

Im März 2021 beschließt er sich seiner Empathie gegenüber Patienten und deren Angehörigen hinzugeben und wird Projektmitarbeiter im Institut für PatientenErleben.

Alexandra Knebel - medizinisch-technische Laboratoriumsassistentin.

Nach Ihrer Ausbildung (2001-2004) an der MTA Schule des Landesuntersuchungsamtes Rheinland-Pfalz in Koblenz, startete sie Ihren beruflichen Werdegang in der Dermatologie Prof. Schaller & Dr. Hendricks in Duisburg. Im Jahr 2012 übernahm sie dort die Funktion der leitenden MTA.

2016 wechselte sie an das Universitätsklinikum Düsseldorf und arbeitete für das Unikid Forschungslabor. Während dieser Zeit übernahm sie auch die Schulung der Mitarbeiter des dermatologischen Labor im Evangelischen Krankenhaus Düsseldorf.

Weitere Erfahrungen sammelte Alexandra Knebel in Vreden bei PROdermpath bis sie 2019 Ihren aktuellen Wirkungskreis in Wuppertal bei Centroderm fand.

Als leitende MTA des histologischen Labors vertieft sie seit nun mehr  als 2 Jahren Ihre Fachexpertise in der Dermatohistopathologie.

Centroderm GmbH ist eine auf dermatologische Forschung und Entwicklung spezialisierte Privatklinik und beinhaltet ebefalls eine dermatologische Privatarztpraxis. Aufgrund mehrerer klinischer Studien, die dort jährlich durchgeführt werden, wird zur Zeit außer dem histologischen Labor, eine molekularpathologische Abteilung aufgebaut.

 

Alexander Koch - leitender medizinisch-technischer Laboratoriumsassistent.

1998, nach dem Examen an der Lobe Schule in Wiesbaden, startete der berufliche Werdegang von Alexander Koch in der Pathologie Prof. Kirkpatrick in Mainz.

Im April 2002 wechselte er in die Pathologie  Dr. Alles nach Gießen und setzte seine Tätigkeit 2004 in der neu gegründeten Gemeinschaftspraxis mit den Standorten Wetzlar, Limburg und Gießen fort.

In den Jahren 2005-2007 sammelte er, als stellvertretender Laborleiter, Erfahrungen im histologischen Routinelabor und widmete sich danach seinem Hobby, der Immunhistochemie. Zuerst als stellvertretender Laborleiter und ab 2015 als Laborleiter in der Immunhistologie vertieft er kontinuierlich sein Fachwissen und teilt es mit Freude mit allen Kollegen*innen. 

 

Christina Koppel - medizinisch technische Assistentin und BMFA für Histologie und Molekulare Diagnostik.

Nach dem Examen zur MTLA im Jahre 2001 machte Christina Koppel einen kurzen Ausflug in das Routinelabor im Klinikum der Maximalversorgung in Unna und fand 2003 den Weg in die Welt der Pathologie. Seitdem arbeitet sie in Kassel bei der TARGOS Molecular Pathology GmbH. 2013 absolvierte sie erfolgreich die Weiterbildung zur BMFA für Histologie und Molekulare Diagnostik und wechselte intern in die Etablierungsabteilung. Die Schwerpunkte Ihrer Tätigkeit sind die Immunhistochemie, die in-situ Hybridisierung sowie molekulare Diagnostik Methoden und die Einführung neuer Biomarker.

Dr. med. Henry Mayringer – Oberarzt am Institut für Pathologie am Evangelischen Krankenhaus BETHESDA zu Duisburg.

Dr. Mayringer studierte in Mainz, München und zuletzt in Würzburg, wo er am Institut für Pathologie promovierte.

Seine Ausbildung zum Facharzt für Pathologie absolvierte er zunächst am Universitätsklinikum Bochum und dem Universitätsklinikum Düsseldorf, in dem er auch die dort ansässige Biomaterialbank betreute.

Seine Assistenzzeit beendete er im Jahr 2018 am Institut für Pathologie am Evangelischen Krankenhaus BETHESDA in Duisburg und ist dort inzwischen in der Funktion als Oberarzt und Datenschutzbeauftragter tätig.

Dr. Mayringer engagiert sich außerdem in  Qualitätsmanagement-Projekten und in der Validierung und Verifizierung der Immunhistologie.

Stefan Reininghaus -  Head of Precision Medicine - Bristol-Myers Squibb GmbH & Co. KGaA

Als medizinisch-technischer Laboratoriumsassistent, Chemietechniker sowie IHK-geprüfter Pharmareferent hat er mehr als 30 Jahre Berufserfahrung in der medizinischen Diagnostik und Forschung in verschiedenen Fachbereichen.

Sein Tätigkeitsschwerpunkt liegt im Bereich der Präzisionsmedizin innerhalb der Onkologie. Die qualitätsgesicherte, gewebebasierte Testung von prädiktiven Biomarkern in der Pathologie stellt dabei ein zentrales Thema dar.

Aktuell beschäftigt er sich besonders mit dem Thema der Immun-Checkpoint-Inhibition als innovatives, therapeutisches Behandlungskonzept. Stefan Reininghaus ist eine Koryphäe in der Planung, Durchführung und aktiven Gestaltung von Fortbildungsveranstaltungen zur Präsentation und Diskussion wissenschaftlicher Studienergebnisse in den Fachbereichen der Pathologie (Histologie) und Onkologie.

Dr. med. Katrin Schierle - Oberärztin am Institut für Pathologie des Universitätsklinikums Leipzig.

Dort verbrachte Frau Dr. Schierle auch Ihre Assistenzzeit, um 2013 Fachärztin zu werden und zu promovieren. Bevor sie in Ulm Medizin studiert hat, schloss sie am Katharinenhospital Stuttgart eine Ausbildung zur MTLA abgeschlossen.

Frau Dr. Schierle ist seit 2013 Mitglied des Vorstandes des Bundesverbandes Deutscher Pathologen e.V.

Sie sieht sich in der Rolle der Arzt-Labor-Schnittstelle und bekennt sich zu Ihren Leidenschaften: schöne Schnittpräparate und Färbungen sowie gelebtes Qualitätsmanagement.

Silke Skottky - medizinisch-technische Assistentin, Qualitätsmanagementbeauftragte, Betriebswirtin, Zentrumsmanagerin nNGM/Zentrum Essen

Nach ihrer MTA Ausbildung 1987 an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald begann sie ihre berufliche Tätigkeit im dortigen Labor für klinische Chemie.

 Im Anschluss wechselte sie in die Praxis für Pathologie in Bottrop und übernahm dort 2004 die Leitungstätigkeit.

Nach der Ausbildung zur QMB 2004 war sie maßgeblich für die Implementierung eines QMS nach DIN EN ISO/IEC 17020 und der anschließenden Akkreditierung des Institutes 2006 verantwortlich. Seit 2009 ist sie im Institut für Pathologie am Uniklinikum Essen verantwortlich für das Qualitätsmanagement und die Prozess- und Projektorganisation im Institut. Berufsbegleitend absolvierte sie ein Studium zur Betriebswirtin. Seit 2019 ist sie (außerdem) Zentrumsmanagerin am Zentrum Essen im nationalen Netzwerk Genomische Medizin (nNGM).

Silke Skottky begleitet, inspiriert und unterstützt die Histologica auch hinter den Kulissen.

Daniela Smeets - leitende medizinisch-technische Assistentin und stellvertretende Qualitätsmanagementbeauftragte.

Nach der MTA Ausbildung, im Jahr 2000,  begann sie  im Institut für Pathologie am Universitätsklinikum Aachen als MTA im Routinebereich ihr berufliches Leben.

Nach langjähriger Erfahrung im Krankenversorgungs- und Forschungsbereich hat es sie in die Molekularpathologie verschlagen.

Berufsbegleitend hat sich Daniela Smeets stetig weitergebildet mit dem Schwerpunkt Histologie, Molekularbiologie und Qualitätsmanagement.

Zuletzt im Jahr 2014 hat sie die Ausbildung zum Mentorin und Praxisanleiterin in medizinisch-technischen Berufen abgeschlossen. 

Dr. rer. nat. Sybille Warmuth - medizinisch technische Laboratoriumsassistentin, Biologin und Lehrkraft der MTLA-Schule am Max von Pettenkofer-Institut der LMU.

Nach dem MTA-Examen an der Martin-Luther-Universität Halle/Saale (MLU) begann sie ihr Arbeitsleben zunächst im Routinelabor des Städtischen Klinikum Dessau. Nebenbei holte sie ihr Abitur nach und wechselte später in die Knorpel-Knochen-Forschung an der Anatomischen Anstalt der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU). Während dieser Zeit begann sie halbtags mit einem Biologiestudium, welches sie mit einer anthropologischen Diplomarbeit über die Ernährungsrekonstruktion an Zähnen unserer Vorfahren erfolgreich abschloss. Bis 2003 baute sie mit Kollegen das neu gegründete Zentralinstitut für Medizintechnik (ZIMT) an der Technischen Universität München (TU) auf und promovierte 2005 am Lehrstuhl mit einer experimentellen Arbeit zur Biokompatibilität von Titanimplantaten. Seit 2005 unterstützt sie das Kollegium der MTLA-Schule am Max von Pettenkofer-Institut (LMU) und unterrichtet noch immer mit großer Leidenschaft Histologie. Ein besonderes Anliegen ist ihr, die SchülerInnen bei der Entwicklung zu selbständigen und „arbeitsglücklichen“ Menschen zu unterstützen.