Referenten 2019

Es ist uns ein außerordentliches Vergnügen, Euch und Ihnen die Referenten der HISTOLOGICA 2019 vorzustellen.

Wir freuen uns sehr über die Unterstützung und danken allen Referenten ganz herzlich für Ihr Engagement.

In alphabetischer Reihenfolge

Meike Arens - medizinisch-technische Assistentin, Qualitätsmanagementbeauftragte, Qualitätsauditorin und Betriebswirtin im Gesundheits- und Sozialwesen (IHK).

Nach Ihrer Ausbildung an der MTA Schule Lippe Lemgo startete Frau Arens Ihren beruflichen Werdegang in der Pathologie und führte von Anbeginn erfolgreich QM-Systeme ein. Durch Ihre stetige, persönliche und berufliche Weiterentwicklung ist Sie mittlerweile Expertin im Qualitätsmanagement und beschäftigt sich unter anderem mit Prozessoptimierung, Dokumentenmanagement, Projekt- und Risikomanagement.

Dr. med. Till Braunschweig - Oberarzt am Institut für

Pathologie am Universitätsklinikum Aachen.

Dr. Braunschweig studierte in Aachen und Bonn. Die ersten Jahre der Facharztausbildung absolvierte er in Freiburg und Bonn.

In den Jahren 2003-2005 folgte ein Forschungsaufenthalt am NIH (National Institutes of Health), Bethesda (Maryland), USA.

Wieder in Deutschland kehrte er nach Aachen zurück und legte die Schwerpunkte seiner Arbeit auf die Tumor-Marker und Tumor-Target Forschung. Seit 2012 arbeitet er in der Oberarzt-Funktion am Institut für Pathologie in Aachen.

 

Anja Glock - medizinisch-technische Assistentin im Institut für Pathologie des Agaplesion Diakoniklinikum Rotenburg.

Frau Glock verfügt über 25 Jahre Erfahrung in der Histologie und leitet aktuell das seit 2011 akkreditierte  Labor im Institut für Pathologie Rotenburg.

In ihrer Rolle als Qualitätsmanagementbeauftragte widmet sie sich intensiv der Prozessoptimierung und der Standardisierung.

Durch die Einführung und Umsetzung eines Workflow-Management-Systems in ihrem Labor begab sie sich auf den Weg der Qualitätssicherung und Steigerung der Patientensicherheit. 

Mike Hillenbrand ist der vielzitierte "bunte Hund" der Pathologie-Landschaft im deutschsprachigen Europa. Seine Firma "speechmedia - einfach Sprechen" ist mehrfach ausgezeichnet als bester Spracherkennungsdienstleister Europas in den Bereichen Beratung, Training und Support im Gesundheitswesen. Seine Seminare über "Interne und externe Kommunikation am Arbeitsplatz Pathologie" verfolgen ebenso wie seine Spracherkennungs-integrationen das Ziel, Abläufe in allen Bereichen der Pathologie schneller und effektiver zu machen. Als Trainer, Referent, Autor und Moderator begleitet er die HISTOLOGICA von Beginn an.

Marion Jäschen – schloss im Februar 2016 ein berufsbegleitendes Studium der Betriebswirtschaftslehre ab. 

Nach ihrer Ausbildung 1987 war sie 24 Jahre als Laborleitung, Koordinatorin und Qualitätsmanagementbeauftragte in großen deutschen Pathologien tätig. Am 1.12.2015 gründete sie die „S&P Exzellenz“. Seit dem 1. September 2016 ist sie ausschließlich freiberuflich als Beraterin und Dozentin für das Gesundheitswesen tätig.Ihr Spezialgebiet sind die Betreuung von Akkreditierungen sowie Zertifizierungen, vor allem in deutschen Pathologien. In ihrer freiberuflichen Tätigkeit erfüllt sie sich auch den Herzenswunsch, Medizinfachpersonal und Studierenden aus Gesundheitsberufen berufsrelevante Themen der Betriebswirtschaftslehre nahe zu bringen. Ein besonderes Anliegen ist ihr, den MTA persönliche Weiterentwicklungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

Christina Koppel - medizinisch technische Assistentin und BMFA für Histologie und Molekulare Diagnostik.

Nach dem Examen zur MTLA im Jahre 2001 machte Christina Koppel einen kurzen Ausflug in das Routinelabor im Klinikum der Maximalversorgung in Unna und fand 2003 den Weg in die Welt der Pathologie. Seitdem arbeitet sie in Kassel bei der TARGOS Molecular Pathology GmbH. 2013 absolvierte sie erfolgreich die Weiterbildung zur BMFA für Histologie und Molekulare Diagnostik und wechselte intern in die Etablierungsabteilung. Die Schwerpunkte Ihrer Tätigkeit sind die Immunhistochemie, die in-situ Hybridisierung sowie molekulare Diagnostik Methoden und die Einführung neuer Biomarker.

Claudia Kümmel - medizinisch-technische Assistentin und stellvertretende Schulleitung in Fulda.

Claudia Kümmel beendete Ihre Ausbildung 1977 in Gießen. Sie arbeitete in dem Institut für Pathologie in Fulda und wurde sehr früh zu Unterrichtszwecken für die neu gegründete MTA Schule freigestellt. Dort unterrichtete sie zunächst das Histologie Praktikum, aber mit dem Wechsel an die Schule kamen die Fächer: Zytologie, Histopathologie, Biologie, Anatomie und Molekularbiologie dazu. Eine pädagogische Weiterbildung erweiterte Ihren beruflichen Werdegang und sie übernahm die Herausforderung, auch im administrativen Bereich in der Funktion als stellvertretende Schulleitung tätig zu werden. Claudia Kümmel führt außerdem die Bewertungen der Diplomarbeiten für den diw-mta durch und begleitet auch die mündlichen Prüfungen.

Kirsten Meier - Leitende technische Assistentin des Pathologischen Instituts Celle.

Sie wollte eigentlich nach ihrer Ausbildung zur LTA in Lüneburg 1987 Pflanzen züchten und arbeitete tatsächlich in einer Aquarium- und Wasserpflanzengärtnerei.

Als sich die Gelegenheit bot, als Urlaubsvertretung in der Pathologie des Allgemeinen Krankenhauses Celle auszuhelfen, schnupperte sie das erste Mal die typische Patho-Luft und merkte sofort, dass das ihre Welt ist.

Nach Abstechern in das Zentrallabor des AKH Celle und dem Institut für Pathologie in Paderborn zog es sie doch immer wieder in das Institut an der Aller zurück. Seit 2003 leitet sie das mittlerweile privatisierte Histo- / Cytologische Labor von Dr. Flemming und Prof. Wellmann.

Stefan Reininghaus -  Medical Lead Precision Medicine - Bristol-Myers Squibb GmbH & Co. KGaA

Als medizinisch-technischer Laboratoriumsassistent, Chemietechniker sowie IHK-geprüfter Pharmareferent hat er mehr als 25 Jahre Berufserfahrung in der medizinischen Diagnostik und Forschung in verschiedenen Fachbereichen.

Seine Tätigkeitsschwerpunkte liegen im Bereich der gewebebasierten Biomarker-Testung in der Pathologie, insbesondere IHC (Immunhistochemie), ISH (in situ Hybridisierung) und Nachweisverfahren zur Mutationsanalyse.

Im Bereich der Onkologie hat er in den letzten Jahren große Expertise in verschiedenen Indikationsgebieten aufgebaut.

Aktuell beschäftigt er sich mit dem Thema der Immun-Checkpoint-Inhibition als neues therapeutisches Behandlungskonzept. Stefan Reininghaus ist eine Koryphäe in der Planung, Durchführung und aktiven Gestaltung von Fortbildungsveranstaltungen zur Präsentation und Diskussion wissenschaftlicher Studienergebnisse in den Fachbereichen der Pathologie (Histologie) und Onkologie.

Dr. med. Katrin Schierle - Oberärztin am Institut für Pathologie des Universitätsklinikums Leipzig.

Dort verbrachte Frau Dr. Schierle auch Ihre Assistenzzeit, um 2013 Fachärztin zu werden und zu promovieren. Bevor sie in Ulm Medizin studiert hat, schloss sie am Katharinenhospital Stuttgart eine Ausbildung zur MTLA abgeschlossen.

Frau Dr. Schierle ist seit 2013 Mitglied des Vorstandes des Bundesverbandes Deutscher Pathologen e.V.

Sie sieht sich in der Rolle der Arzt-Labor-Schnittstelle und bekennt sich zu Ihren Leidenschaften: schöne Schnittpräparate und Färbungen sowie gelebtes Qualitätsmanagement.

Silke Skottky - medizinisch-technische Assistentin, Qualitätsmanagementbeauftragte und Betriebswirtin.

Nach ihrer MTA Ausbildung 1987 an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald begann sie ihre berufliche Tätigkeit im Labor für klinische Chemie. Im Anschluss wechselte sie in das Institut für Pathologie in Bottrop und übernahm dort 2004 die Leitungstätigkeit. Seit 2009 ist sie leitende MTA am Uniklinikum Essen. Berufsbegleitend absolvierte sie ein Studium zur Betriebswirtin und bildete sich als Qualitätsmanagementbeauftragte weiter. 

Sarah Stark - biologisch-technische Assistentin und Gerätemanagementbeauftragte.

Seit ihrer Abschlussprüfung 2009 als biologisch-technische Assistentin arbeitet Frau Stark in der Histologie des Institutes für Pathologie am BETHESDA Krankenhaus in Duisburg.

Neben der Routine ist sie seit 2014 Gerätemanagementbeauftragte und etabliert in dieser Funktion seit 2017 die Risikoeinstufung der Geräte im Institut. Neben der Arbeit liebt sie das Reisen und schnelle Achterbahnen. Auch hier steht die Gerätesicherheit immer an erster Stelle.